Aktuelles - Gemeinde Nossendorf

Suchen
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü

Aktuelles

(es) 27.09.16
Zirkus in Nossendorf
Einen eher ungewöhnlichen Besuch erlebte die Gemeinde Nossendorf am vergangenen Wochenende. Denn neben Ziegen, Pferden und Gänse gaben sich auch Lamas und Kamele ein Stelldichein auf der Wiese neben dem Nossendorfer Sportplatz.

Der Zirkus Renz stellte an nur einem Tag sein Können unter Beweis und die Nossendorfer honorierten es zahlreich. Das kleine Zirkuszelt war bis zum Bersten gefüllt, ca. 80 Besucher faste es.
Bereits am Freitag konnten sich Interessierte von den ordentlichen Haltungsbedingungen der Tiere überzeugen. „Wir haben nichts zu verbergen, jeder sollte sich selbst ein Bild machen“ luden die Verantwortlichen Besucher zu sich ein.

In der Vorstellung überzeugten sie die zumeist kleinen Gäste dann mit Akrobatik, Dressuren und einem Feuerspucker, der bei so manchem großes Staunen hervor rief.
Dies war nur ein kleiner Abstecher der Zirkusleute, die sich von der Insel Rügen auf der Durchreise nach Waren befanden, für die Nossendorfer war jedoch allemal ein Erlebnis.

(fc) 09.03.2016
Grundsteinlegung für Haushaltsausgleich bis 2018
Die jüngste Sitzung der Gemeindevertretung beschloss einen Hauhaltssicherungsplan, der zum Haushaltsausgleich bis 2018 führen soll. Gemäß Kommunalverfassung § 43 (7) sind Gemeinden dazu veranlasst Haushaltssicherungskonzepte zu erstellen, um ihre unausgeglichenen Finanzhaushalte in geordnete Bahnen zu lenken und somit langfristig ihre Zahlungsfähigkeiten zu sichern.

Das Schicksal eines solchen unausgeglichenen Haushaltes ereilte von nun an auch die Gemeinde Nossendorf. Einstimmig vereinbarte die Gemeindevertretung im Februar Maßnahmen, zur Haushaltskonsolidierung. Das aktuell beschlossene Konzept wird nun der unteren Rechtsaufsichtsbehörde vorgelegt. Von ihrer Entscheidung hängt die Genehmigung des Haushaltsplanes 2016 ab, welcher ebenfalls in der vergangenen Sitzung beschlossen wurde. So lange die Rechtsaufsichtsbehörde kein grünes Licht für das vorgelegte Konsolidierungskonzept gibt, sind nahezu keine Ausgaben im eigenen Wirkungskreis der Gemeinde möglich.

Im Konsolidierungszeitraum bis 2018 sollen u. a. diverese Energiesparmaßnahmen z. B. im alten Schulgebäude und der Turnhalle durchgeführt werden. Weitere intensive Anstrengungen sollen der Turnhallenauslastung und der Vermietung der gemeindeeigenen Wohnungen gelten. Des Weiteren wird man sich auch von dem ein oder anderen kommunalen Eigentum trennen müssen. Hierbei steht ein Verkauf oder Abriss des alten Schulgebäudes, sowie die Veräußerung der Toitzer Bauernstube auf dem Papier, welches der Rechtsaufsichtsbehörde vorgelegt wurde.

Einige Einsparmaßnahmen unternahm die Gemeinde bereits in den Vorjahren. So wurden zum Beispiel 2015 die Straßenbeleuchtungen mit Energiesparlampen bestückt. Auf eine Erhöhung der Grundsteuer A wurde jedoch verzichtet. Viele freiwillige Leistungen sind von nun an geringer budgetiert. Im Amt Demmin-Land widmete man sich seit Mitte 2015 einem Feuerwehrbedarfplan, welcher Einsparungen versprechen soll, indem die kommunale Zusammenarbeit der unterschiedlichen Wehren forciert wird. Oberste Prämisse dieses Planes ist es jedoch gemeindeübergreifen leistungsfähig und technisch gut ausgerüstet im Ernstfall eingreifen zu können. Wenige Feuerwehrmitglieder und unterschiedliche Technikausstattungen erfordern eine engere Zusammenarbeit. Der Feuerwehrbedarfsplan wird in der Gemeindevertretung Nossendorfs im Frühjahr beraten.


(Demminer Zeitung/GH) 06.02.16
Leerstand belastet Nossendorfs Etat
Zwei wichtige Investitionen will die Gemeinde Nossendorf in diesem Jahr realisieren, mehr ist bei der Haushaltslage nicht drin. Ein Einsparungskonzept musste jetzt schon her, damit auch noch in den nächsten Jahren etwas Geld in der Kasse klimpert.

Das Geld wird knapp in den Gemeindekassen. Der Sparkurs macht auch vor Nossdorf nicht Halt. Ein Haushaltskonsolidierungskonzept muss her. In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter wurde beraten, welche Investitionen in diesem Jahr trotzdem noch möglich sind. Die Abgeordneten beschlossen den Etat für 2016 un dlegten auch gleich ein Haushaltskonsolidierungskonzept nach.

"Die Vorhaben für dieses Jahr können wur nur mit Unterstützung von Fördermitteln realisieren", erläuterte Bürgermeister Fred Schult. Vorgesehen ist, den Heuweg in Medrow auszubauen. Außerdem soll die Fassade der Kindereinrichtung in Nossendorf erneuert werden. Für den Heuweg stehen mit Förderung 82.000 Euro zu Buche, 24.000 Euro werden von den Anliegern als Ausbaubeitragszahlung fällig. Für die Fassadenfinanzierung der Kita sollen 97.500 Euro aus der Gemeindekasse fließen, weitere 82.300 Euro sollen als Förderung vom Land und der EU kommen. "Eine Kofinanzierung ist hier nötig, wenn das Projekt realisiert werden soll", erklärt Kämmerer Gerhard Wiese. Im Zuge der Sanierung der Kita will die Gemeinde mit dem Träger über höhere Mietzahlungen verhandeln. So heißt es jedenfalls im Haushaltskonsolidierungskonzept. Denn die Gemeinde braucht Geld, um ihren Etat auch in den nächsten Jahren aus-gleichen zu können.

"Der Ergebnishaushalt ist schon nicht mehr ausgeglichen, denn die Abschreibungen setzen der Gemeinde so richtig zu. Auch der Finanzhaushalt droht bereits, gegen Null zu gehen", schätzt der Kämmerer die Finanzsituation der Gemeinde ein. "Wir haben in den Wohnblöcken zu viel Leerstand, dass muss sich ändern. Uns fehlen hier die Mieteinnahmen", so der Abgeordnete Enrico Schult. man brauche hier eine professionelle Verwaltung der Wohnungen. Derzeit werden die Wohnungen vom Amt verwaltet. Eine andere Möglichkeit wird in Erwägung gezogen. Denn es werde für den leerstehenden Wohnraum zu wenig Werbung gemacht. Auch die Sporthalle schlägt im Gemeindehaushalt mächtig zu Buche. Insgesammt 25.000 Euro setzt die Gemeinde hier jährlich zu, alleine 10.000 Euro werden für die Energiekosten eingeplant. "Das Warmwasser werden wir jetzt abstellen, um Kosten einzusapren", sagt Bürgermeister Fred Schult. Um die Halle  noch mehr auszulasten, soll das Objekt auch Vereinen in der Region angeboten werden. "Wir sind in der Gemeinde schon nicht verschwenderisch, aber wir müssen darauf achten, dass Geld nicht aus dem Fenster geworfen wird", meint Schult.

Der Haushaltsplan wurde einstimmig beschlossen. Auch für das Haushaltskonsolidierungskonzept entschied man sich einmütig. Neben der Vermietung der Wohnung und der besseren Auslastung der Sporthalle fehlt allerdings ein Punkt, der bei Gemeinden in ähnlicher Situation oft auf der Tagesordnung steht: Auf eine Erhöhung der Grundsteuer A will Nossendorf verzichten. Denn die landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde, die dies vor allem belasten würde, über-nehmen oft Leistungen, die allen zugute kommen, auf eigene Rechnung. Verzichten muss man allerdings auch auf einen Gemeindearbeiter, dessen Einstellung 20.000 Euro jährlich gekostet hätte. So erhofft sich Nossendorf bis spätestens 2018 den Haushaltsausgleich zu erreichen.

(fc) 06.02.16
Einwohnerstatistik der Gemeinde Nossendorf


Wohin steuert unsere Gemeinde? Auf diese Frage werden die meinsten sicherlich mit negativen Aussichten antworten. Angaben des statistischen Bundesamtes bestätigen diese Vermutungen. Die Gemeinde hatte zum 31.12.2014 736 Einwohnen. Das sind 10 weniger als 2013. Davon Waren 31 Zuzüge und 40 Wegzüge, sowie 8 Sterbefälle und 9 Geburten. Die aktuelle Einwohnerzahl setzt sich aus 347 weiblichen und 389 männlichen Personen zusammen. Im Vergleich zu 2009 sind 50 Einwohner weniger in der Gemeinde ansässig.
Diagrammdarstellung hier klicken

 

(Demminer Zeitung/GH) 05.02.16
Was soll bloß aus der Schule werden?
Die alte Schule in Nossendorf ist der Gemeinde schon lange ein Dorn im Auge. Das Haus steht seit vielen Jahren leer und es gibt keinen Interessenten, der die Schule nutzen will. Jetzt haben sich die Abgeordneten für die radikale Variante entschieden.

Der Gemeinde Nossendorf geht es wie vielen anderen Gemeinden auch: Das Geld wird knapp. Aber wenn es nach den Vermögenswerden geht, steht die Ge-meinde gut da: Hat sie doch unter anderem ein Schulgebäude, welches auf einen Wert von 270.000 Euro geschätzt wurde. "So viel ist das Haus doch gar nicht mehr wert, es steht leer und wird nicht genutzt", wunderte sich der Abgeordnete Enrico Schult. Was mit dem Haus geschehen soll, darüber wurde in der Ge-meindevertretung schon sehr oft und lange diskutiert. Abriss oder Verkauf? Bislang konnte man sich nicht einigen. Bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung wurde nun eine Entscheidung getroffen.

"Ich bin gegen den Verkauf des Schulgebäudes", sagte der Abgeordnete Enrico Schult. Denn dann habe die Gemeinde keinen Einfluss mehr auf das Haus und er fürchtet, dass so ein Haus nur aus Steuergründen gekauft werde und weiter vor sich hin modere. "Wir haben Verantwortung für das Schulgebäude, aber die Abrisssumme von 159.000 Euro ist einfach zu hoch gegriffen", so Schult weiter.

Das Gebäude sei nun einmal als Schule konzipiert, da sei es auch schwer, das Haus zu vermarkten, so Bürgermeister Fred Schult. Aber die Gemeinde müsse jetzt endlich eine Entscheidung treffen und es müsse Geld für den Abriss im etat eingeplant werden. Aber die Gemeinde hat kaum noch Rücklagen, muss jetzt sogar ein Haushaltskonsolidierungskonzept vorlegen. Da heißt es sparen, sparen, sparen. Und neben der Schule steht auch noch eine Turnhalle samt Heizhaus. Die Turnhalle will die Gemeinde behalten, denn die wird von Vereinen genutzt. "Aber wir können nach anderen Interessenten noch Hallenzeiten anbieten, um die Halle auszulasten", so der Bürgermeister. Auch im heizhaus müsse man bald tätigwerden, denn die Halle brauche eine Heizung.

"Der Verkauf des Schulgebäudes ist interessant für die Gemeinde und bringt eine Einsparung. Von dem Geld könnte man das Heizhaus erneuern. Wird die Schule abgerissen, müssen wir aber auch wieder den Platz pflegen", gab der Abgeordnete Carsten Tietböhl zu bedenken. Enrico Schult beantragte schließlich, namentlich abzustimmen, wer für Verkauf und wer für Abriss ist. So stimmten Fred Schult, Falco Kraenz, Arno Meinke und Carsten Tietböhl für den Verkauf des Schulgebäudes. Tino Stambusch, Ronald Zorn, Falco Kraenz, Mathias Dwars und Enrico Schult entschieden sich für den Abriss des Hauses. Damit hat die Mehrheit für den Abriss entschieden.

Wie die Gemeinde dieses Vorhaben nun aber realisieren will, das steht noch auf einem anderen Blatt. Denn jetzt müssen sich die Gemeindevertreter Gedanken machen, woher das Geld für den Abriss kommen soll.

(fc) 20.10.15
Medrower begrünen ihren Spielplatz

Junge Bäume, Hecken und diverse kleine Pflanzen umringen von nun an den Spielplatz in Medrow. Während die Kinder und Enkelkinder sich mit den Spielgeräten begnügten, verpflanzten ca. 25 tatkräfe Medrower am vergangenen Sonnabend das frische Grün. Mit ihren Spaten, Harken und vielen weiteren Gartengeräten fanden sich die Einwohner trotz eines grauen und vernebelten Nachmittag zu der Pflanzaktion zusammen. Schon nach wenigen Stunden war die Arbeit dank der vielen helfenden Hände erledigt. Zusammen mit den Kindern wurde anschließend auf dem Spielplatz gegrillt. Bürgermeister Fred Schult danke allen Freiwilligen. Besonderem Dank sprach er dem Organisator Tino Stambusch aus. Schult zeigte sich erfreut über den Tatendrang der Einwohner. "Angesichts der angespannten Finanzsituation im Gemeindehaushalt sei die Bepflanzung des Platzes gar nicht anders möglich gewesen"; so Schult. Die künftige Pflege des Grün steht vor dem gleichen finanziellen Problem. Angesichts dieser Herausvorderung zeigten sich die Dorfbewohner bereit, auch diese Arbeiten in Eigenleistung zu übernehmen. Die Zusammenkunft der Einwohner und das gemeinsame Handeln für eine Sache, ist ein vorbildlicher Einsatz und belebt jeden Ort nachhaltig.

(fc) 20.10.15
Hilfe bei Flüchtlingsunterbringung

Die Aufgabe der humanitären Hilfe und Unterbringung von Flüchlingen aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens ist das zur Zeit wohl meist debattierte Thema der Welt. Praktikable Lösungen zu Verteilungsquoten und Hilfsangeboten werden unter den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zäh diskutiert und so manches konservativ regiertes Land entzieht sich hierbei bislang seiner Verantwortung. Doch gerade im Europäischen Rat muss zeitnah eine Entscheidung zu Gunsten der Flüchtlingsaufnahme in allen europäischen Ländern fallen.

Allerdings darf man nicht warten, bis diese Entscheidung beschlossen ist. Es gilt für die Länder und Kommunen jetzt zu handeln. Daher ist auch das Amt Demmin-Land vom Landkreis Seenplatte Mecklenburg-Vorpommern aufgefordert nach Unterbringungsmöglichkeiten für 147 Personen zu suchen. Bislang konnten bereits 116 Personen bei einem privaten Wohnungsvermieter in Kletzin untergebracht werden. Auch die Gemeinde Nossendorf hat ihre Hilfe signalisiert, indem sie vier freie Wohnungen im Nossendorfer Neubau 24 WE zur Verfügung stellt. Dies berichtete Bürgermeister Fred Schult am vergangenen Freitag bei einer Einwohnerversammlung. Im Vorfeld hatte sich die Gemeindevertetung geschlossen für das Hilfsangebot ausgesprochen. Die Wohnungen seien bezugsfertig. "Einzig die Möblierung ist noch in Arbeit beim Landkreis"; so Schult. "Bislang kann jedoch noch niemand verlässlich sagen, ob überhaupt Flüchtllinge in den Wohnungen untergebracht werden". Für den Fall, einer  Flüchtlingsunterbringung appelierte Schult an einen respektvollen Umgang und Unterstützung. Er stellte anschließend sich den Fragen der Einwohner.  Norbert Henke und Falco Kraenz fügten hinzu, dass man ihren Hintergrund versuchen soll zu verstehen.  Beide sprachen auf der Versammlung davon, jedem Menschen
vorurteilsfrei und auf Augenhöhe zu begegnen.

 

(fc) 24.08.15

Auf Spurensuche in Medrow
Sie sucht nach lebenden Verwandten und Informationen über ihren Großvater. Dafür reist sie um die halbe Welt. Sie weiß wann Ihr Großvater geboren wurde und hat Daten zu dessen Eltern und Bruder. Bilder und Dokumente, die dies bestätigen, trägt sie wie Reisedokumente mit sich. Mit Freude errinnert sie sich an Erzählungen ihrer Vorfahren und geht jedem interessiert Anhaltspunkt nach. Alles um ihren Kindern die Wurzeln der Familie zeigen.

Sie, das ist Monica Karhout aus dem US-Bundestaat Minnesota. In Zusammenarbeit mit ihrer Cousine Monika aus Österreich begeben sich die beiden auf Ahnensuche quer durch Europa. Das Duo begann die Arbeit mit Recherchen im Internet und kontaktierte unsere Gemeinde. Auschlaggebend dafür war, dass der Großvater Gerhard Schwabe aus Medrow kam. Dieser begab sich am 14. März 1935 mit dem Schiff "Stuttgart" auf die Reise von Bremen nach New York. In Chicago baute er sich ein neues Leben auf. Nun suchen die Cousinen nach Belegen und neuen Anhaltspunkten aus der alten Heimat des Großvaters. In alten Kirchen- und Schulbüchern unserer Gemeinde suchen sie ihr Glück und prüfen zusammen mit unseren ehrenamtlich tätigen Akteuren vor Ort die Aufzeichnungen.

Voller Neugier, um sich ein Bild des Ortes aus den Erzählungen Ihres Großvaters zu machen, ging Monica Karhout auf die Reise nach Europa. Die dynamische Frau aus dem Norden der USA besichtigte die Kirche, die alte Schule und das Gutshaus samt Park am vergangenen Wochenende. Sie hat viel zu erzählen und viele Fragen. Zudem führte sie einen reichlichen Fundus an alten Bildern mit sich, deren genaue Verortung im Dorf sie mit Hilfe von Inge Bahls bestimmen konnte.

Monica ist eine sehr offene und begeisterungsfähre Frau, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihren fünf Kindern die Wurzeln der Familie aufzuzeigen. Täglich schreibt sie einen Reisebericht, macht Fotos und staunte über die Mischwälder unseres Bundeslandes. Besonders erfreute sie sich aber über die reale Bestätigung, die sie erfuhr, als sie feststellte, dass die Gegend exakt so aussieht, wie es ihr aus Erzählungen zugetragen wurde. "Die weiten Aggrarflächen, die flache Ebene und die grünen Wälder sind wie in Minnesota. Nun weiß ich, warum ich so gern in der Stille der Natur bin; eine Mitgift meines Großvaters" merkte sie während der Fahrt übers Land begeistert an. Die unternehmungslustige US-Amerikanerin erfreut sich beispielhaft an ihrer Rente und nutzt die Zeit intensiv für Ahnenforschung und Reisen.

Mit einem Hauch Wehmut verließ Monica Karhout uns wieder und trat Ihre Rückreise an. Allerdings versprach sie wiederzukommen, um Kontakt in Großvater's alte Heimat zu halten. It was a pleasure for us. You're welcome Monica!


 
 
 

(fc) 21.07.15
Die Mischung aus Bewährtem und Neuem
Die vielen bewährten Sportspiele und das Makrelenräuchern des Angelvereins durften im Grundgerüst des Nossendorfer Dorffestes am 11. Juli 2015 nicht fehlen. Verbunden mit neuartigen Attraktionen, wie einem Trödelmarkt und einem groß angelegtem Bambinifußballtunier, begingen die Nossendorfer ihr Fest mal ganz anders.

Der Festauftakt mit dem Fußballtunier übertraf bereits die Erwartungen. Diverse Zuschauer und viele junge Familien von den Gastmannschaften, leiteten mit viel Freude den Tag ein. Fünf regionale Bambiniteams, darunter auch das der Nossendorfer Kickers, lieferten sich bei sehr sonnigem Wetter spannende und äußerst unterhaltsame Partien. Der eine oder andere kleine Tunierteilnehmer fühlte sich schon wie ein Bundesligist vor der vielen Konkurrenz, dem großartigen Nossendorfer Publikum, den Stadionansprachen und der Siegerehrungen.

Livemusik der Kapelle Peenetaler aus Utzel begleiteten den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Unterbrochen wurde deren Musik einzig für den Auftritt des Nossendorfer Kindergartens, der sich erneut als wahrer Zuschauermagnet entpuppte. Eine erneut großangelegte Tombola, sowie das traditionelle Tauziehen waren ebenfalls wieder dabei. Allerdings gab es beim Tauziehen dann doch noch eine unerwartete Neuerung. Nach Beendigung des Tuniers, dessen Sieger, erneut die Mannschaft aus dem Ortsteil Medrow, vor dem Team der Nossendorfer Kickers war, forderten 13 siegeshungrige Frauen aus der Gemeinde den "Rekordmeister" heraus. Was keiner für möglich hielt, trat dann ein; die Frauen besiegten die Medrower. Ehe es in den Abendstunden zu Tanz und Musik überging, traten die Demminer Dancing Angels im Festzelt auf. Mit erstaunlicher Leichtigkeit und Koordination legten sich die Mädels der Tanzgruppe ins Zeug und trugen damit erfolgreich zum Ausklang der Feier bei.

Jüngst traf das Festkomitee zur Auswertung zusammen. Sie erkannten kleinere Logistik- und Organisationsprobleme, die sich während des Festes auftaten. Getreu dem Motto: "Aus Fehlern lernen"; waren sich aber alle einig, dass in diesem Umfang ein weiteres Dorffest zeitnah stattfinden soll. Bürgermeister Fred Schult sprach nach der vielen positiven Resonanz der Einwohnerinnen und Einwohner von einem sehr gelungenem Fest. Im Schlusswort danke Schult allen Helfern, der Nossendorfer AWO-Kita "Forscherstübchen, der Kapelle aus Utzedel, sowie dem Tannenrestaurant Aleschus und DJ Acky für ein Fest, das überraschte.

(fc) 04.02.15
Kulturhaussanierung
Eine herabgesetzte Decke, neuer Anstrich, neue Lampen mit verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten und vieles mehr sind nun nach der Sanierung des Kulturhauses in Nossendorf zu bestaunen. Für 134.843,30 € wurden Innenarbeiten vorgenommen, bei der die Gemeinde ca. 30 % der Mittel selbst aufbringen musste. Nach der Bauabnahme und der Besichtigung mit der Gemeindevertretung zeigten sich alle Beteiligten durchweg zufrieden.
Das Kulturhaus kann nun wieder zu den verschiedensten Anlässen und Feierlichkeiten genutzt werden. Für Einwohner der Gemeinde kostet der Saal 150,00 € Miete pro Tag. Gemeindefremde zahlen ein Nutzungsentgelt von 200,00 €, ebenso wie gewerbliche Einwohner. Bei gewerblichen Anlässen Gemeindefremder Mieter wird eine Gebühr von 250,00 € erhoben.

Sollten Sie Interesse haben unser Kulturhaus für Ihre Feierlichkeiten zu nutzen, können Sie Ihre Anfrage über das
Kontaktformularan uns richten.

(fc) 08.09.14
Kitadachsanierung nimmt Gestalt an
Mit Spannung werden die zwei Großbaustellen Kulturhaus und Kita nahe zu täglich begutachtet. Eine davon ist die Dachsanierung der AWO-Kita "Forscherstübchen".
Im Juni beschloss die Gemeinde das Projekt  für 107.700,00 € durchzuführen. Durch Fördermittel und Kofinanzierungshilfen beträgt der Gemeindeeigenanteil des Bauvorhabens noch ca. 19.000,00 €.

Die Dachsanierung ging zügig voran und nun zieren Dachfenster und engobierte altrote Dachziegel das Gebäube. Mittlerweile wird bereits rege über den nächsten Schritt diskutiert. Die Fassade der Kita liegt im Fokus der Gespräche. Hierfür sollen ebenfalls Fördermittel abgeschöft werden, um unter anderem eine farbliche Neugestaltung und bessere Wärmedämmung zu finanzieren. Im Zuge dessen werden auch Umbauarbeiten an den Fenstern und eine Änderung von zwei Räumen am Giebel zur Garderobe für die Kinder erwägt. Auch der jetztige vorgebaute Eingangsbereich ist heiß umstritten. Zwischen Abbruch und Neuerrichtung wird hier nachgedacht. Ein neuer Eingangsbereich soll im Abrissfalle am Giebel entstehen.

Bis zum 30.11.14 läuft noch die Antragsfrist für Fördermittel beim Landkreis. Das Bauziel, unter Einhaltung des Sparsamkeitsgebotes der Gemeindehaushaltsverordnung zu erreichen, wird in der nächsten Gemeindevertretersitzungen für reichlich Arbeit und rauchenden Köpfen bei den Ratsmitgliedern sorgen.

 

(Nordkurier, GW) 28.08.2014
Nossendorf hat gewählt: Der alte Bürgermeister ist der neue
Im zweiten Anlauf hat die Wahl jetzt doch noch geklappt. Damit ist eine rund drei Monate dauernde Interimszeit vorbei.

Nur etwa fünf Minuten dauerte es, dann stand das Ergebnis fest: Am Ende bleibt alles beim alten an der Nossendorfer Gemeindespitze. Im zweiten Anlauf wählten die Gemeindevertreter am Dienstagabend den Einzelbewerber Fred Schult erneut zum Bürgermeister. Offenbar hatten sie sich bereits im Vorfeld darauf verständigt. Die Wahl ging dann ohne große Diskussionen über die Bühne, die offene Abstimmung fiel einstimmig aus. Allerdings fehlten einige der Abgeordneten.

Fast drei Monate nach der Kommunalwahl ist damit die Interimszeit in Nossendorf beendet. Bogonnen hatte sie damit, dass sich kein Direktkandidat für die Bürgermeisterwahl gefunden hatte, die Gemeindevertretung musste deshalb aus ihren Reihen wählen. Das war indessen bei der konstituierenden Sitzung Anfang Juli  noch an mangelnder Bereitschaft der einzelnen Mitglieder gescheitert. Auch Fred Schult hatte mehrfach seine Absicht bekundet, das Amt nich weiter bekleiden zu wollen. Der jetzige Sinneswandel geht nach seiner Auskunft nicht nur auf die prekäre Situation ohne gewählten Bürgermeister in der Gemeinde zurück, sondern auch auf viel Zuspruch, den er aus der Bevölkung und von den Gemeindevertretern erhalten habe. "Dem wollte ich mich nicht entziehen", sagt er und wertet das einstimmige Ergebnis der Wahl auch als Vertrauensbeweis seitens der Abgeordneten.

Mit der Wahl ist Schult jetzt für die nächsten fünf Jahre Bürgermeister. eine offenbar zunächst vorgesehene Klausel, wonach er das Amt nach zwei Jahren niederlegen sollte, wurde auf seine Bitte gestrichen. "Ich wollte mich nicht festsetzen lassen, sondern schauen, wie es sich entwickelt", begründet er dies. "Jetzt möchte ich den Posten gemeinsam mit der neuen Gemeindevertretung ausfüllen." Sein Ziel sei es, die Gemeinde voran zu bringen, zu verschönern, zu verbessern. "Immer im Dialog mit den Bürgern."
(Nordkurier, GW) 03.07.2014

(Nordkurier, GW) 03.07.2014
Suche nach Dorfchef geht weiter
Der Gemeinderaum in Nossendorf strahlt Gediegenheit aus: In die Wand eingelassene Vitrinen mit dunkel lackierten Rahmen, gepolsterte Stühle, Pflanzen. Ein Platz an dem sich gut beraten lässt. Jetzt aber herrscht eine gewisse Ratlosigkeit und das ausgerechnet in der Frage, wer künftig im Raum des Rates das Sagen haben soll. Sprich: Wer wird neuer Bürgermeister?

Mehr als einen Monat nach der Kommunalwahl steht die Gemeinde weiter ohne neu gewähltes Oberhaupt da. Weil sich kein Direktkandidat beworben hatte, lag es an der Gemeindevertretung einen aus ihren Reihen zu wählen. Bei der konstituierenden Stizung am Dienstagabend kamen auch Vorschläge auf den Tisch. Tino Stambusch (CDU) wurde genannt, Roland Zorn (WG Initiative für die Gemeinde Nossendorf, Falco Kraenz (SPD) ebenso wie Amtsinhaber Fred Schult. Doch der lehnte entschieden ab. "Ich habe mich positioniert und dazu stehe ich, ich sage nein", verwies er auf seine früheren Stellungnahmen. Ebenso wollten sich die anderen nicht auf das Amt einlassen, vor allem aus zeitlichen und beruflichen Gründen. Eine Viertelstunde nach Sitzungsbeginn konnte Norbert Henke (CDU) als Alterspräsident nur noch feststellen: "Dann haben wir den ersten Punkt abgearbeitet, ergebnislos abgearbeitet."

Damit wir Fred Schuld für das Ehrenamt zunächst amtierend weiter ausüben. Ende August oder Anfang September will die Gemeindevertretung dann einen neuen Anlauf nehmen. Bis dahnin wolle man noch einmal miteinander sprechen, hies es. Denn Notwendigkeit, das Amt zu besetzen, bezweifelte niemand in der Runde. "Es wäre nicht vorteilhaft, wenn wir keinen Bürgermeister stellen", meinte Enrico Schult (Einzelbewerber). er vertrat aber auch die Ansicht, dass die Lasten künftig besser auf den Bürgermeister, seine beiden Stellvertreter und die Gemeindevertreter aufgeteilt werden müssten. "Einer allein schafft es natürlich nicht, das ist ganz klar." Wie lange Fred Schult bereit wäre, als Bürgermeister zu amtieren, steht derzeit nicht fest. Nach der Sitzung wollte er sich noch nicht dazu äußern. "Das Ganze muss erst  einmal sacken", sagte er auf Anfrage des Nordkuriers. Immerhin: Zwei neue Stellvertreter hat er. Gewählt dafür wurden Tino Stambusch und Falco Kraenz.

An Aufgaben mangelt es nicht. Die wohl aufwändigsten derzeitigen Projekte dürften die Sanierung des Kulturhauses und des Kitagebäudes sein. Für Letzteres, wo derzeit das Dach neu gedeckt wird, standen bei der Sitzung verschiedene Bauvarianten auf der Tagesordnung. Nach längerer Diskussion entschieden sich die Gemeindevertreter für eine Variante mit Aufmauerung des Giebels und Dachfenstern sowie der Möglichkeit, in Zukunft die drei Wohnungen instand zu setzen.

gewählte Gemeindevertreter:

CDU

Tino Stambusch
Arno Meinke
Norbert Henke

131
62
61

WG Initiative Nossendorf

Roland Zorn
Matthias Dwars

100
44

SPD

Falco Kraenz

59

Einzelbewerber F. Schult

Fred Schult

125

Einzelbewerber E. Schult

Enrico Schult

55

WG Ländlicher Raum

Carsten Tietböhl

67

Wahlbeteiligung: 39,3 %

Quelle: Nordkurier

 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü